Letztes Feedback

Meta





 

16.04.: Besuch aus der Heimat – Frankreich so abwechslungsreich wie möglich in 3,5 Tagen



Ich gebe zu, ich habe mich wieder eine Weile nicht gemeldet, was vor allem 2 Dingen zu schulden ist: der Vorbereitung meines Auslandspraktikums und, was auch nicht ganz unbedenklich ist, meinen Prüfungen! 4 Monate in Lyon sind schon fast wieder vorbei, und wie das bei Auslandssemestern (und Semestern generell) leider nun mal so ist, bauen sich zum Ende hin drohend diese Prüfungen auf - ungefähr so wie Gewitterwolken (am Anfang sind sie weiß und fern, wie sie sich so am Horizont auftürmen, aber dann werden sie immer größer und bedrohlicher, die Stimmung wird drückend und man bereitet sich seelisch moralisch auf den großen Knall vor, wohlwissend, was kommt, aber das ganze immer noch ignorierend, und dann bricht alles los und unter Tosen und Brausen ergießt sich alles über uns und wir wissen nicht mehr, wo vorne oder hinten ist – ungefähr so sind Prüfungen... und Gewitter ). Aber mittlerweile habe ich nur noch eine vor mir – Freitagvormittag 2 Stunden und dann ist der ganze Zauber vorbei. Wahrscheinlich ist es schon Freitag, wenn ich diesen Eintrag hochlade, denn heute kann ich das nicht – das WLAN fehlt. Morgen ist es ähnlich, denn ich sitze gerade im Zug nach München. Dort ist nämlich das von Lyon am besten zu erreichende Amerikanische Konsulat, wo ich wegen meinem Visum erscheinen muss – morgen früh um halb 9. Also sitze ich an diesem herrlich sonnigen Mittwochabend im Zug nach Basel, von dort geht’s nach Karlsruhe und morgen früh um kurz nach 6 bin ich in München. Auf dem Rückweg fahren wir eine andere Route, damit's nicht langweilig wird: München-Zürich-Belfort und dann gegen 23 Uhr Donnerstagabend bin ich, wenn alles gut geht, wieder in Lyon, falle in mein Bett (und hoffentlich am Freitag nicht durch diese Prüfung ). Ihr seht, hier gibt es immer was neues zu erleben, aber ich hätte auch nichts mal gegen ein paar weniger Turbulenzen.

So, jetzt aber weiter im Text mit dem eigentlichen Thema:

 


 

Am Donnerstag vor 2 Wochen war es endlich soweit: mein Besuch aus der Heimat war da. Pünktlich nach der überstandenen International Finance-Prüfung (die gar nicht so schlimm war, wie ich angenommen hatte – warum habe ich mir nur so viel Arbeit gemacht?) habe ich meine liebe Julia vom Bahnhof abgeholt. Nachdem sie ihr Gepäck in meiner bescheidenen Bleibe abgeladen hatte, haben wir uns nicht lange aufgehalten und sind gleich losgezogen. Da ich ihr einmal Frankreichs gastronomische Hauptstadt von seiner kulinarischen Seite zeigen wollte, die Märkte aber schon längst wieder abgebaut waren (länger als 13 Uhr geht da nix), sind wir in die „Les Halles de Paul Bocuse“ gelaufen – jene Markthalle, in der ich das letzte Mal im Januar war, die einfach nur herrlich ist, nach dem berühmten Lyoner Sternekoch benannt ist und wo man ganz schnell arm werden kann, wenn man Hunger hat. Unser Ziel, abgesehen von ein paar vorzüglichen Tartes und ein bisschen Käse (an dem, so wie es schien, nur ich dann später meine Freunde zu hatte), war eine der ganz besonderen französischen kulinarischen „Köstlichkeiten“: Froschschenkel. (Oh, gerade halten wir in Dijon – das letzte Mal, als ich hier war, war das Wetter nicht so wunderschön ) Jeder bekam zwei dieser in Knoblauchbutter ertränkten Froschschenkel und der erste war auch gar nicht mal so schlecht – die Viecher schmecken wirklich ein wenig wie Hühnchen. Beim zweiten war ich aber etwas abenteuerlicher eingestellt und wollte wissen, wo bei diesem komischen Gebilde, das nun wirklich nicht nach Froschschenkeln aussah, der Froschschenkel war. Und genau das war mein Fehler: wie ich entdeckte, lag vor mir zusammengefaltet der halbe Frosch, und das war ziemlich eklig. Julia ließ ihren ein bisschen über den Teller hüpfen, und ihr könnt euch vorstellen, wie ich mir meinen zweiten halben Frosch runterzwingen musste (aus Rache füge ich das Foto von Julia und dem halben Viech hier ein... :D ).

 

Yummy  

 


 

Nach Käse und Wein (zumindest für mich – Julia ist an Frankreich nicht gewöhnt und mag nur das ganze süße Zeugs, aber das ist ja kein Wein, das ist Traubensaft mit Schuss – da sind die Franzosen und ich uns einig ) und Tartes und, wie gesagt, Frosch, haben wir uns dann noch ein wenig schick gemacht und haben einen der Pubs im Vieux Lyon besucht – Cocktails gehören nunmal zu einem Mädelsabend.

(Wir halten immer noch in Dijon und genau hinter mir sitzt jetzt 'ne Frau mit Kleinkind... das wars mit der Ruhe Hab ich schon erwähnt, dass eine andere Frau den selben Platz reserviert hat wie ich? Nichts kriegt die Bahn hier hin, nichts!)


Discovering Lyon

 


 

Am nächsten Morgen standen wir dann der nächsten Hürde gegenüber – das Wasser sollte von 9 bis 13 Uhr abgestellt werden. Also sind wir extra eher aufgestanden, als ich aber dann ins Bad wollte (kurz nach halb 9), waren die Franzosen zum ersten und wahrscheinlich einzigen Mal überpünktlich. Das Wasser war schon abgestellt, und bevor ich zumindest mal das letzte Wasser im Spülkasten richtig nutzen konnte, kam einer und betätigte die Spülung, sodass ich dann mit voller Blase bis zur Uni kurz vor Vorlesungsbeginn warten musste. Zum Trost machten wir Pancakes – man muss sich auch mal was gönnen. Nach der Vorlesung – French Culture and Civilization – zu der Julia mitmusste, waren wir einkaufen und sind dann in Richtung Place Bellecour gelaufen, wo Julia ihren Geburtstagsgutschein einlösen konnte – ein ganzes Drei-Gänge-Menü gab's (wie spendabel von mir ). Dummerweise brachte ihr der Kellner das falsche Hauptgericht, weswegen wir dann am Ende etwas länger brauchten. Ich hatte „nur“ das Tagesmenü und keine Probleme – Bescheidenheit zahlt sich halt aus :P.

Danach starteten wir unsere Sightseeingtour durch Lyon: St Jean, Notre Dame de la Fourvière und, weil wir Mädels sind, die hübschen Einkaufsstraßen von Vieux Lyon. Ich war so viel Sightseeing ja gewöhnt – man baut schon eine gewisse Kondition, zumindest was das viele Laufen betrifft, auf, und die arme Julia hatte das noch nicht. Aber das Wetter war schön, die Aussicht vom Coline de Fourvière auch und man konnte sowohl die Wärme als auch den Sonnenschein genießen.

 

In der Basilique

 

Ein Tag in der Stadt der Päpste: Avignon!


Am nächsten Morgen klingelte dann früh zeitig um 4.30, wie in der Woche zuvor, der Wecker. Wir nahmen auch diesmal den herrlich günstigen (und grauenhaft zeitigen) Ouigo-Zug, stiegen aber nicht in Marseille, sondern in der alten Stadt der Päpste, Avignon, aus. Natürlich waren wir dort, bevor jegliche Geschäfte auch nur daran dachten, zu öffnen, und setzten uns in einen kleinen Park in der Nähe vom Tourismusbüro, um zu warten, bis dieses öffnete.

 

Der kleine Park

 

Selbst ne englische Telefonzelle gabs da

 

Bei meinen vielen Städtetrips in den letzten Monaten habe ich vor allem eines gelernt: Man muss sich nur sporadisch auf eine Städte-Tagestour vorbereiten, wenn man weiß, wo das Tourismusbüro ist. Ich ziehe kostenlose Stadtpläne immer noch Google Maps vor, zumindest dort, wo diese verfügbar sind, und die Ratschläge der netten Angestellten sind auch immer ganz hilfreich. So schafft man es, in einem Tag das wichtigste in einer Stadt anzuschauen und kann sich gleich noch ein paar Tipps holen, wo man am besten essen kann.

 

Schöne Gebäude gibts auch in Avignon  

 


 

Ausgestattet mit einem Stadtplan marschierten wir also los zum „Palais des Papes“, dem Papstpalast. Es ist tatsächlich so, dass insgesamt 9 Päpste in Avignon residiert und dieses sozusagen zum Herzen der katholischen Kirche auf Zeit gemacht haben.

 

Der Innenhof des Palais des Papes

 

Die 9 Päpste

 

Dank eines Audioguides – ich konnte ja die vielen Texte auf Französisch ganz gut lesen, aber alles zu übersetzen ist dann doch mühsam – erfuhren wir viele interessante Dinge – von versuchten Giftanschlägen auf einen Papst (die Übeltäter wurden geschafft und gleich mal als Hexen verbrannt) über die historischen Begebenheiten und Umbauten (ähnlich wie in Versailles, in dem jeder König nach Ludwig XIV. etwas um- oder anbaute, hielten es auch die Päpste mit ihrem Palast – einige hatten sogar einen Zoo!) bis zur eigens hier entwickelten Musik, der Art Nova.

 

 

Die reich verzierten Originaldecken - die wunderschönen Wandgemälde durften leider nicht fotografiert werden :/ 

 

Die Überreste der Bodenfliesen - alle einzeln aus Ton getöpfert und bemalt

 

Dort waren einmal die Gärten und der kleine Zoo

 

Außerdem war die Aussicht auf Avignon von einer Plattform auf dem Dach wirklich schön – auch wenn es etwas frisch und windig war, schien doch die Sonne!

 

Blick vom Dach aus auf den Neuen Palais

 

Avignon von oben

 

Leider war die angrenzende Kathedrale wegen Bauarbeiten geschlossen – sehr zu meinem Leidwesen. Einen ehemaligen Teil der Kathedrale im Papstpalast selbst konnte man aber besichtigen – es gab zwar keine Bänke oder ähnliches mehr, aber der Altar war noch zu sehen. Meiner Meinung ein wenig blasphemisch waren die ganzen Touristen um uns herum, die sich auf den Altar setzten oder ihn als Unterlage für ihre Kamerastative nutzen – kein Respekt, aber wehe, wir würden sowas in einem ihrer Tempel machen, das gäbe einen internationalen Skandal. :/

Eine kleine Mittagspause machten wir im angrenzenden Park, von wo man einen herrlichen Ausblick auf die Rhone bei Avignon hatte. Spätestens dort spürten wir, warum Avignon so etwas wie „Stadt mit heftigem Wind“ übersetzt heißt – es war stürmischer als in Marseille in der Woche davor, und das will was heißen.

 

Blick auf die Rhone: 

 


 

Unser nächstes Ziel war dann, wie kann es anders sein: le pont d'Avignon, die berühmte Brücke! (Ich kann übrigens nur empfehlen, ein Kombiticket von Papstpalast und Brücke zu kaufen – ohne Eintrittskarte kommt man da nicht drauf und das ist die günstigste Alternative!)

 


 

Nachdem wir uns mithilfe eines weiteren Audioguides (diesmal kostenlos!!) über die Geschichte und Erhaltung der Brücke informiert hatten – die berühmte Brücke mit den 22 Bögen ist wohl wegen verschiedener Hochwasser über die Jahre öfters mal eingestürzt und irgendwann hat man sie nicht mehr auf- und ein Stück flussaufwärts eine neue gebaut – sowie verschiedenen Versionen des weitbekannten Liedes gehört hatten (das kommt sogar im „König der Löwen“ vor, wenn das mal nicht Weltruhm ist!), gingen wir bis zum Endpunkt der Brücke, bzw zum Endpunkt von dem, was von ihr noch übrig ist. Von dort hat man auch einen interessanten Blick auf das mittelalterliche Avignon und dann kann man auch verstehen, warum sich der historische Kern UNESCO-Weltkulturerbe nennen darf. Was man da, und auf dem Foto, sehen kann, wird auch die Akropolis Avignons genannt.

 

Die Kapelle des heiligen Bénezet - dort wohnen heute nur noch Tauben drin  

 

Die "Akropolis von Avignon" vom Brückenende der "Pont d'Avignon" aus gesehen

 

Aber zurück zur Brücke. Der Legende nach veranlasste der Heilige Bénezet, ein Hirtenjunge aus den Bergen, der mit Gottes Auftrag, eine Brücke über die Rhone zu bauen, nach Avignon kam, den Bau. Ihm ist auch eine romanische Kapelle, die Teil des Bauwerk ist und immer noch steht, gewidmet. Seine Leiche soll übrigens nicht verwest sein - die Reliquien sind jetzt aber über ganz Europa verstreut, deswegen konnten wir das nicht nachprüfen. Außerdem gab es einen „Orden der Brücke“, also Mönche, die in der Nähe wohnten und deren Orden ebenfalls von Bénezet gegründet worden war.

Nach einer kleinen Stärkung und dem Einkauf von ein paar Souvenirs aus der Provence, in der Avignon liegt, besuchten wir noch ein Museum, das mittelalterliche und spätmittelalterliche Kunst zeigte – also hauptsächlich Marien- und Heiligendarstellungen sowie Jesus am Kreuz en masse. Am eindrucksvollsten war die berühmte Madonna mit Kind von Boticelli. Während Julia sich die Ausstellung weiter anschaute, habe ich u.a. einer Amerikanerin geholfen, sich mit einem der französischen Museumswärter zu unterhalten – Fremdsprachen auf höchstem Niveau :D. An sich war es aber auch interessant, diese Art von Kunst mal zu sehen – sie geht ja meistens bei den ganzen Renaissance- und Barockdarstellungen etwas unter, aber diese wahnsinnig alten Kunstwerke sehen zu können und den Unterschied zu dem, was wir sonst von der „alten“ Kunst kennen, zu sehen (und die Entwicklung über die Jahre – wie Perspektive Teil des Ganzen wurde usw.), hat mich schon beeindrucht.

 

 

Die "Madonna mit Kind" 

 

Nachdem wir uns mit etwas Baguette und Käse ausgestattet hatten, machten wir uns auch schon wieder auf den Weg zum Bahnhof und während im abendlich-goldenen Licht die Provence an uns vorbeizog, machte zumindest Julia das eine oder andere Nickerchen – es war ja doch ein langer Tag gewesen.


In luftigen Höhen: Ein Tag in Grenoble


Am nächsten Tag wollte ich meinem Gast (gibt’s dazu überhaupt eine weibliche Form? Gästin? :D ) noch eine andere Facette Frankreichs zeigen und gleichzeitig auch selbst wieder etwas Neues entdecken – also fuhren wir nach Grenoble. Zumindest am Vormittag war das Wetter leider nicht so schön, aber nach dem Mittag zeigte sich auch die Sonne, sodass wir zumindest auch ein bisschen was vom Alpenpanorama ringsum genießen konnten. Eine Michael Schuhmacher-Gedächtnisminute haben wir aber nicht eingelegt – erschien uns dann doch etwas übertrieben. Zuerst erkundeten wir ein wenig die Stadt – auch die einzige Großstadt der französischen Alpen hat eine kleine Markthalle. Außerdem schauten wir uns den Place de Verdun und die örtliche Kathedrale an, in der gerade der Sonntagsgottesdienst stattfand.

 

Das ist der Turm der Kathedrale - schon komisch, diese Kirche, die sozusagen richtig in das Stadtbild eingegliedert wurde (soll heißen, sie sieht wie Teil eines Reihenhauses :D ) 

 

Hübsche Häuschen gibts auch in Grenoble

 

Danach kauften wir uns ein Ticket und fuhren in einer der „Boules“, wie die Gondeln der Seilbahn hoch zur Bastille heißen, zu der alten Festung, während Grenoble unter unseren Füßen immer kleiner wurde. Dort oben genehmigte ich mir einen Kaffee, um wenigstens ein bisschen in die Gänge zu kommen – eine Woche wenig Schlaf und eine Erkältung zollen halt irgendwann ihren Tribut. (Nur zur Info, wir halten jetzt in Belfort, dort werde ich morgen zum hoffentlich letzten Mal auf meinem Weg zurück nach Lyon umsteigen... .)

 

Dort oben thront das Fort de la Bastille über der Stadt

 

Die "Boules" 

 

Nachdem wir die Aussicht auf Grenoble, das sich unter uns zwischen den mächtigen Berghängen erstreckte – anhand des Stadtaufbaus bewahrheitete sich vor allem das, was ich vorher gelesen hatte: Grenoble war vor allem kurz vor den Olympischen Winterspielen 1968, die dort ausgetragen wurden, ordentlich gewachsen, und wie von kurz auf gleich aus dem Boden mit möglichst geraden Straßen und Häusern im Stil der zeitgenössischen Architektur (also zu viel ist nicht zu erwarten...) sah die Stadt auch aus.

 

 

Ein schönerer Blick auf Grenoble

 

Nachdem wir die Überreste der alten Festung erkundet hatten, spazierten wir einfach los und entdeckten einen alten Gang, der in den Berg gehauen war und der von den Soldaten damals im Verteidigungsfall dazu genutzt worden war, zwischen der Bastille und einem kleineren Posten ungesehen hin- und herzulaufen. Auch soll dort der Schatz eines Räuberhauptmanns vergraben worden sein, gefunden haben wir aber nichts .

 


 

 

Endlich rausgefunden - leider ohne Schatz... 

 

Danach spazierten wir den Wanderweg von der Festung in die Stadt herunter und stoppten noch in einem Museum, das in einem alten Kloster untergebracht ist.

 


 

Dieses hatte einige sehr interessante Ausstellungen, unter anderem eine über Sonnenuhren in der Region Dauphine, in der Grenoble liegt, eine über die Leute der Berge und deren Lebensweise, also ein Völkchen, das grenzübergreifend (auch in Italien) hoch in den Bergen lebte und arbeitete – eine absolut sehenswerte Ausstellung! - und eine über die Geschichte es Skifahrens. Wer hätte das gewusst, erste Skirennen wurden während des Gold Rushs in Alaska und Kanada veranstaltet und die Gold/Glückssucher konnten da auf die verschiedenen Teilnehmer wetten. Auch konnte man Ski sozusagen im Wandel der Zeiten sehen – da lob ich mir doch meine schönen Kunststoffbretter .

 


 

Endlich verziehen sich ein wenig die Wolken über den Bergen und wir haben den Blick frei auf schneebedeckte Gipfel - naja, fast frei :D 

 

Auch dieser Tag ging, nach einem Stopp in der einzigen Konditorei und ein paar Leckereien zum Ausklang (die Verkäuferin hat uns ein paar Euro zu viel berechnet und wir haben es erst zu spät gemerkt – zu ihrer Verteidigung: Julia hat Macarons für die nächsten 5 Jahre gekauft ), zu Ende und wir ließen ihn im Sonnenschein in einem herrlichen Park und dann auf der Heimfahrt durch den Frühling ausklingen.

 

Ein paar Leckereien aus der Grenobler Konditorei

 

Ein herrlicher Park und genauso schönes Wetter - so muss es sein! 

 

Montagmorgen musste Julia wieder nach Hause fliegen und mein Unialltag ging weiter. Ich hoffe jedoch, ich konnte ihr Frankreich in seinem Facettenreichtum ein wenig näher bringen – es ist doch ein herrliches Land! (Hach, wenn ich daran denke, dass ich in gut einer Woche mich erstmal für eine Weile verabschieden muss.... .)

Und seitdem ist nicht mehr viel passiert. Am letzten Freitag war ich in einem Konzert in einer alten Kirche in Lyon – Beethoven und noch so ein französischer Komponist, den ich nicht kannte. Aber das Ambiente und die Musik stimmte, auch wenn die Akustik besonders bei Beethoven nicht ganz förderlich war. Es war trotzdem ein tolles Erlebnis!

 


 

(Jetzt ist das dumme Kleinkind hier im Zug hingefallen und heult... nicht, dass es schon vorher laut genug gewesen wäre...)

Am Samstag kommen dann meine lieben „Verwandten“ an, also Mutti, Vati und Leonhard. Ich bin schon gespannt, was ich den Dreien alles zeigen kann – und diesmal komme ich dann auch weintechnisch mehr auf meine Kosten .

 

Und hier noch ein Foto mit einem Teil der Leute, die ich in meinem wunderbaren Auslandssemester kennengelernt habe: 

 


 

P.S.: Woran merkt man, dass man in einem Studentenwohnheim wohnt? Genau, am Shishaladen daneben.

 

P.P.S: Zugegebenermaßen wird dieser Blogeintrag, der schon ewig fertig ist, erst jetzt, als sehr spät, hochgeladen -  aber ich hoffe, ihr habt trotzdem eure Freude daran!!




9.5.14 14:50

Letzte Einträge: 16.06 These streets will make you feel brandnew, there's nothing you can't do, 30.06. Wo Langeweile ein Fremdwort ist, 07.07.: Aller Guten Dinge sind Drei! , 15.07. Von schriftstellerischen Größen, berühmten Universitäten – und: von WELTMEISTERN, 22.07.: Von der Stadt, die auch am 4. Wochenende dort noch begeistern kann, 28.07. Von irischen Einwanderern, den Ursprüngen amerikanischer Unabhängikeit und tollen Unis

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen